food4future auf dem Global Forum for Food and Agriculture 2026

Water. Harvests. Our Future. Forschung erleben, Zukunft diskutieren

19.01.2026
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Stand an der Kooperationsbörse des GFFA

Wie können Ernährungssysteme wasserresilient, gerecht und nachhaltig gestaltet werden? Auf dem Global Forum for Food and Agriculture 2026 (GFFA) zeigte food4future vor 2.000 internationalen Besucher:innen, wie interdisziplinäre Forschung, immersive Technologien und alternative Organismen neue Perspektiven auf die Ernährung der Zukunft eröffnen.

 

„Landwirtschaft ist eine essenzielle Zukunftsbranche.“
 — Engelhardt-Kopf, GFFA 2026


Die Aussage der Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf verweist darauf, dass Landwirtschaft weit über ihre Rolle als Produktionssektor hinausgeht und zentral für Ernährungssicherheit, Wasserresilienz, Klimaanpassung und gesellschaftliche Stabilität ist.

Unter dem Leitthema „Wasser. Ernten. Unsere Zukunft.“ brachte das Global Forum for Food and Agriculture vom 14. bis 17. Januar 2026 in Berlin internationale Akteur:innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Wasserresilienz, der globalen Ernährungssicherheit und der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen – Themen, die angesichts von Klimawandel und wachsendem Ressourcendruck zunehmend an Bedeutung gewinnen. Auch food4future war auf dem GFFA vertreten und präsentierte am 16. und 17. Januar aktuelle Forschungs- und Vermittlungsansätze rund um nachhaltige Ernährungssysteme.


Wissenschaftlicher Austausch im Panel „The Blue-Green Nexus“

Im Expert:innenpanel „The Blue-Green Nexus: Innovations from Farm to Sea“ sprach food4future Forscherin Dr Lara Stuthmann über das Potenzial von low trophic species wie Makroalgen für nachhaltige Ernährungssysteme. Deutlich wurde: Die Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen erfordert systemisches Denken, neue Nachhaltigkeitsindikatoren und Kooperation entlang der gesamten Wertschöpfungskette.


Interaktive Exponate am food4future-Stand

Der food4future-Stand versteht sich als Ort des Austauschs und der Erfahrung. Besucher:innen erhalten Einblicke in unterschiedliche Zugänge zur Ernährung der Zukunft:

  • Augmented & Virtual Reality

Eine AR- und VR-Anwendung macht zentrale Forschungsexponate sowohl augmentiert als auch vollständig virtuell erlebbar und übersetzt wissenschaftliche Inhalte in räumliche Erfahrungen.

  • Virtual Reality: Future Food

In einer immersiven VR-Erfahrung können Besucher:innen durch Unterwasser- und Zukunftswelten gleiten und spielerisch erkunden, wie alternative Organismen wie Makroalgen, Quallen oder Insekten Teil zukünftiger Ernährungssysteme sein könnten.

  • Algentank: Algenkultivierung der Zukunft

Ein Kultivierungstank mit den Makroalgen Ulva compressa (Meersalat) und Palmaria palmata (Lappentang) veranschaulicht, wie wasserbasierte Produktionsformen im Kontext von food4future erforscht und weitergedacht werden.


Raum für Dialog und Orientierung

Der Stand lädt dazu ein, zentrale Transformationsfragen gemeinsam zu diskutieren:

  • Wie lassen sich neuartige Lebensmittel gesellschaftlich verankern?
  • Wie kann Forschung Transformation verständlich und erlebbar machen?
  • Welche politischen Rahmenbedingungen braucht die Ernährung der Zukunft?


Die Gespräche am Agrarsysteme der Zukunft-Stand machten deutlich, wie groß das Interesse an neuen Formen der Wissenschaftsvermittlung und an sichtbaren Zukunftsbildern für Ernährungssysteme ist. Eine Besucherin brachte dies treffend auf den Punkt:


„Solche Dinge müssten viel stärker im öffentlichen Raum sichtbar sein.“


food4future freut sich über diesen Zuspruch und auf den weiteren Austausch sowie neue Impulse auf unseren kommenden Veranstaltungen [Link zu den aktuellen Veranstaltungen]